Google Ads ist kein Wachstumsknopf, sondern ein Rechenexempel. Wer seinen Deckungsbeitrag kennt, kann Werbung profitabel steuern. Wer ihn nicht kennt, kauft Umsatz mit Verlust. Dieser Leitfaden zeigt, worauf es ankommt.
Bevor Sie einen Euro ausgeben, brauchen Sie drei Zahlen: den Deckungsbeitrag je Bestellung, die Retourenquote und den Wert eines Kunden über die Zeit. Erst daraus ergibt sich, was ein Klick kosten darf.
Beispiel: Deckungsbeitrag 20 €, davon 10 € für Werbung freigegeben, Conversion-Rate 2 % — dann darf ein Klick 0,20 € kosten. Liegt der Marktpreis bei 0,80 €, ist dieses Produkt nicht bewerbbar. Das ist keine schlechte Nachricht, sondern eine gesparte Investition.
| Typ | Geeignet für | Achtung |
|---|---|---|
| Suchkampagne | Konkrete Kaufabsicht, Dienstleistungen | Sorgfältige Ausschlusslisten nötig |
| Shopping | Produkte mit gepflegtem Datenfeed | Steht und fällt mit der Datenqualität |
| Performance Max | Breite Abdeckung bei größeren Sortimenten | Wenig Einblick, braucht saubere Zielwerte |
| Remarketing | Warenkorbabbrecher, Wiederkauf | Einwilligung und Frequenz beachten |
| Display | Bekanntheit, nicht Abverkauf | Selten profitabel für kleine Shops |
Bei Shopping-Anzeigen bestimmt nicht das Anzeigentexten den Erfolg, sondern die Datenqualität im Merchant Center:
Genau hier zahlt sich eine ERP-Anbindung aus: Preise und Bestände laufen automatisch, statt dass Anzeigen für ausverkaufte Artikel Geld kosten.
Rechnen Sie mit einer Anlaufphase von vier bis acht Wochen, in der Sie Daten kaufen, nicht Gewinn. Ein zu kleines Budget verlängert diese Phase, weil zu wenige Conversions zusammenkommen.
Sinnvoller Start: wenige Kampagnen, klare Zielwerte, wöchentliche Auswertung. Skalieren erst, wenn eine Kampagne nachweislich über dem Deckungsbeitrag arbeitet.
Wenn der Deckungsbeitrag je Bestellung den Klickpreis trägt: ja. Bei sehr niedrigen Margen oder stark umkämpften Produkten ist organische Sichtbarkeit meist der bessere Weg. Das rechnen wir vorher durch.
So hoch, dass in vier Wochen genug Conversions zusammenkommen, um daraus zu lernen — sonst optimiert man Rauschen. Die konkrete Höhe hängt von Klickpreis und Conversion-Rate in Ihrer Branche ab.
Ja: Kampagnenaufbau, Merchant Center, Ausschlusslisten, Anzeigentexte, Auswertung und monatliches Reporting — gesteuert nach Deckungsbeitrag, nicht nach Klickpreis.
Die läuft nach derselben Logik. Wir betreuen beides und stimmen die Budgets aufeinander ab, damit Sie nicht gegen sich selbst bieten.
Ja. Werbe- und Statistik-Cookies dürfen erst nach Einwilligung gesetzt werden. Wir richten Einwilligung und Tracking so ein, dass die Messung trotzdem funktioniert.
Schicken Sie uns Marge, Sortiment und bisherige Zahlen — wir rechnen durch, ob und wo sich Google Ads für Sie lohnt, bevor Budget fließt.
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